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Philosophie/Arbeitsweise
Das Trainingskonzept der Hundeschule Begegnungs(t)raum, das für Mensch und Hund persönlich zugeschnitten wird, verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, d.h. wir behandeln nicht nur einen kurzen Ausschnitt aus dem Leben des Mensch-Hund-Teams, sondern beleuchten das Verhalten eines Hundes immer im Gesamtbild. Hierbei spielen die Gesundheit, die Ernährung, Stress, Routinen, Rituale und Lebensumstände des Teams eine tragende Rolle.
Mit anderen Worten: Wir arbeiten nicht an den Symptomen, sondern an den Ursachen eines Verhaltens.
Das mag mitunter mehr Mühe bereiten, mehr Geduld und Konsequenz abverlangen, aber der langfristige Erfolg gibt uns recht. Wir sind ausschließlich an einer umfassenden Lösung des Problemverhaltens interessiert und lehnen Methoden ab, die oberflächlich gesehen zu schnellen Erfolgen führen, nicht aber an der eigentlichen Wurzel anpacken und dafür sorgen, dass das Problemverhalten in absehbarer Zeit - oft in leicht abgewandelter, meist schlimmerer Form - wieder auftritt.
Für gewöhnlich schaue ich Smokey, meinen Hund, an und denke:
"Wenn du ein bisschen schlauer wärst, würdest du mir sagen, was du gerade gedacht hast."
Und er sieht mich an, als wolle er sagen:
"Wenn du ein bisschen schlauer wärst, müsste ich das nicht."
Fred Jungclaus
Die Anwendung physischer und psychischer Gewalt wird konsequent abgelehnt. Darunter fallen das Verwenden von Würge-, Stachel-, Elektroreiz-, Sprüh- und Kettenhalsbändern, das Rucken an der Leine u.v.ä. Es muss betont werden, dass es sich dennoch nicht um ein antiautoritäres Trainingskonzept handelt, denn Hunde brauchen Regeln und Grenzen. Allerdings beschneiden die auf Zwang und Strafe basierenden Erziehungsmethoden Hund und Halter in ihren Möglichkeiten, von der ethischen Unvertretbarkeit einmal ganz abgesehen. Der auf positiver Verstärkung und Wissen basierende Trainingsansatz hingegen öffnet für Mensch und Tier den Raum für kreatives Denken und Handeln, Lernen durch Erfahrung, eigenständiges Lösen von Konfliktsituationen und Entfaltung der Persönlichkeit; nicht zu vergessen ist auch der Spaß, den beide dabei haben.
Erklärtes Ziel des Trainings ist es, die Kommunikation zwischen Hund und Halter zu verbessern und zu fördern. Dazu gehören die Vermittlung von Wissen über das Wesen des Hundes, die Schulung der Körpersprache des Teams, interaktive Spaziergänge, das Aufzeigen von Strategien wie man kritische Situationen stressfrei managen kann bzw. sie erst gar nicht entstehen lässt und das Ändern von bisher negativ verknüpften Assoziationen. Bei allem darf jedoch nicht vergessen werden, dass der Hund auch einmal Hund sein darf und er mit seinen persönlichen Eigenarten genauso schätzens- und liebenswert ist wie wir Menschen mit unseren Ecken und Kanten.
Was das Trainingkonzept auszeichnet:
- Respekt vor Mensch und Tier
- Geduld und Konsequenz
- Souveränität und Sicherheit vermitteln
- Gelassenheit ausstrahlen
- Schulung des Selbst- und Körperbewusstseins von Hund und Halter
- Aufbau gegenseitigen Vertrauens
- Verantwortung übernehmen
Was wir mit Ihrer Mithilfe und der Bereitschaft Ihres Hundes leisten können:
- Aufbau eines individuellen Mensch- Hund- Teams unter Berücksichtigung des individuellen Lerntempos
- Verbesserung der Mensch- Hund- Beziehung durch den Aufbau emotionaler Bindung
- Schulung des Menschen zum souveränen Halter und Ausbilder des Hundes
- Berücksichtigung der Bedürfnisse des Hundes und des Menschen
- Hund und Mensch werden als Persönlichkeiten angesehen, mit deren Grenzen und Möglichkeiten gearbeitet wird
- Realistische Zielsetzung
Was wir nicht leisten:
- Pauschalrezepte, Wunderheilungen und Allheilmittel jeglicher Art
- Der Hund als perfekt funktionierender Roboter, der sich in alle Situationen hineinpressen lässt
- Ständige Dominierung, Unterordnung und Kontrolle des Hundes